Vogesendonnerstag 2007
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Wie ihr auf dem Bild schon sehen könnt erwartete uns am Morgen wieder ein recht trostloses Bild. Dichte Wolken und ich meine sogar Regen bestimmten die Themen beim Frühstück und ein wenig Frust machte sich breit, denn alle wollten doch eigentlich nur eines “Mopedfahren”.

Aber die Umstände zwangen uns zunächst mal ab zu warten und zu hoffen, dass es im Laufe des Tages wieder besser werden würde.

Da einfach nur rumsitzen aber ein wenig langweilig wird, kam der Vorschlag sich die Koeningsbourg an zu sehen. Klar war das nicht der Grund warum wir dort waren, aber was will man machen.

Ein Blick auf die Burg, welche von Wolken eingefangen war.

Natürlich war diese Burgenbesichtigung irgendwie voll der Tourinapp, denn schon das Parken war ein wenig blöd. Mußten wir doch ca. 1 km bergauf laufen um überhaupt zum Eingang zu gelangen. Einzige Entschädigung, der Blick ins Tal.

Davon abgesehen war die Burg schon sehr impolsant, auch wenn das hier nicht den Eindruck macht, da wir ja rum stehen wie bestellt und nicht abgeholt.

Naja egal wie wir aussehen, dumme Sprüche
können wir immer. :-)))))

Ich habe dann auch mal einen auf Touri gemacht und brav die ganze Sache gefilmt.

Allerdings mochte nicht jeder gefilmt werden.
 Hey Norbi guckt mal freundlich,
die Kamera beißt nicht.

Während Vanessa, Thorsten und ich die Burg auch von innen besichtigten zog es die anderen in das Wirtshaus.
 Pah, Kulturbanausen!!!!!!!

Von innen war die Burg sehr weitläufig und verschachtelt, aber leider halt auch recht voll mit all jene die nicht im Wirtshaus saßen.
Also war es ein so genannter Touritempel.

Wir drei waren da irgenwie anders drauf. Kein Gerät mit Köpfhörer um den Hals, welches die Führung in mehreren Sprachen möglich machte und schauten uns nur das an was interessant war, wie z.B. das Waffenzimmer.Als wir so die Rüstungen und die schweren Säbel, Gewehre etc. sahen fragten wir uns wie die das alles tragen konnten.
 Ich glaube ich wäre schon nach 5 Metern zusammen gebrochen.
Waren wohl echt fit die Jungs. Hochachtung.

Von fast ganz oben hatte man diesen genialen Blick.

Ein großer Vorteil unserer Burgenbesichtigung war das wir früh erkennen konnten, das die Wolken wie gehofft weniger wurden.

Somit hieß es, Burg bleib wo du bist und Mopeds wir kommen. Ab zur Ferienwohnung, rein ins Leder und nix wie los.

Doch bevor es richtig los gehen konnte kam erst mal wieder das leidige Thema Tanken auf den Plan.
In den Vogesen ist das, aufgrund von komischen Öffnungszeiten und Kartenautomaten die EC Karten nicht wollen, nicht immer ganz einfach.
Aber diesmal hatten wir Glück, offen und schwups Tank schon voll.

Da die Runde nicht zu weit werden sollte, denn schließlich waren die Strassen noch nicht wirklich trocken und die Temperaturen nicht der Bringer, suchte ich eine Abkürzung aus die wir noch nicht kannten. Es stellte sich als großer Fehler raus, denn die Strasse darf sich gar nicht Strasse nennen. Schlagloch an Schlagloch, wie auf dem Bild zu erkennen.

Doch nicht genug, dass hier Fahren keinen Spass machte. In einem der Schlaglöcher versprang Vanessa das Vorderrad und sie kam auf den matschigen Seitenstreifen. Wenn man genau hin sieht kann man die Spur erkennen. Tja und dann stand sie da und ihre geliebte Hornet versank so tief im Matsch das sie das Teil nicht mehr halten konnte und umfiel.
Zum Glück passierte ihr bei dieser Art der Trüffelsuche nichts und auch die Honey bekam nur ein paar Kratzer, so das ...

... die Fahrt nach einer kurzen Pause und Probefahrt weiter gehen konnte.
Übrigens Michi, die Strecke war landschaftlich wunderschön gelegen.

Aber ich kann jedem dennoch nur empfehlen den Weg von Albevillè zur D253 auf jeden Fall zu meiden.

Die folgenden drei Bilder machte Michi der nicht mit uns kam und dann doch auf eigene Faust eine Tour machte.

Er wählte einen Weg ohne Schlaglöcher in Richtung Koenigsbourg um machte dort diese tollen Bilder.

Hm, was für eine Gegend!!!

Wir dagegen machten einen Zwischenstop in Le Hohwald, siehe rechts.

Wir parkten vor dem Tourismus Büro und ...

... fielen dann in das kleine Kaffee/ Bistro ein, welches ein Stück die Strasse rauf lag. Ja, und das war, würde ich sagen, richtig typisch Frankreich. Die Bedienung mußte zunächst mal Tische von Bastelartikel befreien, damit wir Platz hatten und als wir da so saßen, wurde im Flur nebenan mal eben die Wäsche gebügelt. Herrlich, denn es ist doch schön wenn mal nicht alles perfekt auf Touris ausgerichtet ist, oder?

Dort saßen wir wirklich total gemütlich und alles schmeckte einfach super gut. Ganz gleich ob es der Kaffee, Kuchen oder ...

... Christians Magnum war.

Nach dieser Erholungspause ...

... ging es wieder raus an die frische Luft. Thorsten sperrt für uns die Strasse ab, damit die älteren Herrschaften  heile rüber kamen, ha, ha, ha.

Pfeilmausü

Typischer Blick in ein Tal.

Als wir zur Ferienwohnung zurück kamen machte Stephan, mal wieder im Gras liegend ein paar Fotos von uns, wie wir die Straße hoch kommen.

Besomders gelungen finde ich dieses von Norbert. Danke Stephan!!!! Solche Bilder sind echt selten.

Auch das ist natürlich Norbert, wer sonst. Allerdings sollte sich dieser Burn - out noch richtig rächen, aber dazu kommen wir auf der Freitagseite.

Nachdem alle Reifen wieder abgekühlt waren gingen wir langsam zur Abendgestaltung über. Michi, der leider sein GPS Gerät hatte fallen lassen versuchte dieses zu reparieren Übrigens auch wenn das nicht so aussieht mit Erfolg.
Andere sahen einfach mal fern.

An diesem Abend kochte Stephan für uns.

Es gab sau leckeren Nudel-Schinken Auflauf und wir schlemmten wie die Weltmeister.

Ach, sind sie nicht süüüüüüüüüüß!!!

Doch nach der Knutscherei kamen wir zum Highlight des Abends.
Melanie und Christian hatten einen Pokerkoffer mit gebracht und auch wenn wir alle anfangs nicht ganz davon überzeugt waren, dass Pokern was für uns sei machten wir gerne mit, denn probieren geht über studieren.

Im Nachhinein muß ich sagen, dass dies wohl eine der besten Entscheidungen der Tour war, denn wir hatten irren Spaß.
Schließlich darf man sich beim Pokern ja nicht in die Augen schauen lassen, muß den Gegener täuschen um zu Bluffen und sich nichts anmerken lassen.

Also sind Hilfsmittel unbedingt nötig. Ja und das kann sich ausdehnen bis zum Verkleiden und zur echten Tarnung.

Die Sonnenbrillen waren dabei noch die harmlose Version, auch wenn es irre cool aussieht.
Hey, Typ was guckst du?

Und auch Michis Cap(der hier übrigens gerade den Megapott abgesahnt hat) zeugte noch nicht von wirklichem Erfindungsreichtum.

Ganz anders kam da schon der Indianer - Jones - Look von Thorsten dem Haudegen rüber. Cooooooooooollllllllllll

Aber der Hammer war Norbert mit seinem Bankräuber - Outfit. Boh haben wir gelacht. Und das Beste, ach nein ich will nichts vor weg nehmen. Geduldet euch noch zwei Bilder.

Im Laufe des Abends entwickelten sich Michi und Norbert zu den Oberzockern und spielten schließlich alleine um den Sieg.

Doch nicht das wir anderen uns langweilten. Nein, nein keines Wegs, denn .....

... die beiden wurden immer abgebrühter und schoben Summen über den Tisch, das einem ganz übel wurde, selbst wenn es ja nur Spielchips waren.

Ich finde Michi sieht hier aus als wenn er schon seit mindestens 3 Nächten durchzocken würde, irre.

Doch nun zurück zu dem Thema “Norberts - Bankräuber - Outfit” und was das Beste daran war. Nun ja, ganz einfach es hat gewirkt, denn er zockte zu guter letzt auch noch Michi ab und gewann somit die ganze Kohle.
Man muß sich also nicht wundern, wenn in Zukunft die großen Pockerasse der Welt ebenfalls eine Sturmhaube aufsetzten.
Vielleicht sollte Norbert da mal ein Patent anmelden.

Jeden Fall war es ein toller Abend.

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